Weißer Tee – chin. bái chá

Weißer Tee, einer der sechs chinesischen Tees:

  • 綠茶 / 绿茶 lǜchá ‚Grüner Tee‘
  • 白茶 báichá ‚Weißer Tee‘
  • 黃茶 / 黄茶 huángchá ‚Gelber Tee‘
  • 烏龍茶 / 乌龙茶 wūlóngchá ‚Oolong Tee‘
  • 普洱茶 pǔ’ěrchá ‚Pu-Erh Tee‘ (nachfermentierter Tee)
  • 紅茶 / 红茶 hóngchá ‚Roter Tee‘ (dt. Schwarzer Tee)

Er verdankt seinen Namen dem weißen, seidenartigen Flaum, der die jungen Teeknospen umschließt. Seine Qualität erreicht der weiße Tee vor allem durch die besondere Auswahl der Blätter: Nur die ungeöffneten Blattknospen des Teestrauchs, der in der im Süden Chinas gelegenen Provinz Fujian angebaut wird, werden für die besonders hochwertigen Sorten wie z.B. Yin Zhen verwendet. Für die Herstellung eines Kilogramms weißen Tees werden ca. 30.000 handgepflückte Knospen benötigt. Ihren milden Geschmack erhält diese Teesorte durch die schonende Licht- und Lufttrocknung.

Nicht zuletzt wegen des Polyphenolgehalts wird weißem Tee eine gesundheitsfördernde Wirkung zugesprochen. Diese seien hochwirksame Antioxidantien, die freie Radikale unschädlich machen und so das Immunsystem stärken sollen. Die Chinesen sagen dem weißen Tee auch eine blutdrucksenkende Wirkung nach.

Die bekanntesten und beliebtesten Sorten des weißen Tees sind der großblättrige Pai Mu Tan („two leaves and a bud“), zu deutsch weiße Pfingstrose, und die hochwertige Sorte Yin Zhen, zu deutsch Silbernadel, für die nur besonders junge und aromatische Triebe des Großen Weißteebusches gepflückt werden.

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