Der Marsroboter Curiosity hat nun Daten gesammelt, die Aufschluss geben, wie hoch die Strahlenbelastung für eine bemannte Marsmission unter realen Bedingungen wäre.

Das Ergebnis:
Während des Fluges besteht eine erhöhte Strahlenbelastung und damit ein erhöhtes Krebsrisiko für die Crew. Die Dosis liegt aber innerhalb heutiger Grenzwerte. Das allgemeine Risiko im Laufe seines Lebens an Krebs zu erkranken beträgt 20 %. Für die Besatzung der Marsmission würde sich dieses Risiko auf 25 % erhöhen. Das Risiko durch Rauchen an Lungenkrebs zu erkranken ist immer noch deutlich höher.

Während in der Raumfahrt Millionen Dollar aufgewendet werden müssen, um das Krebsrisiko für die Besatzung zu minimieren, z.B. durch effektivere Raketenantriebe um die Flugdauer und damit die Strahlenbelastung zu verringern, ist die Minimierung des Krebsrisikos auf der Erde relativ kostengünstig. Eine der wirksamsten Methoden der Raucherentwöhnung ist die Kombination aus medikamentöser Therapie und Verhaltenstherapie. Der Erfolgsrate liegt bei ca. 50 %. Eine unterstützende Maßnahme stellt die Ohrakupunktur dar, mit der das psychische Suchtverhalten zusätzlich beeinfluss werden kann.

Bald mehr dazu…

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